Kennen Sie schon?… Rettich Runder schwarzer Winter

Kennen Sie schon?… Rettich Runder schwarzer Winter

Ein kräftiger, aromatischer Rettich, der zwar deutliche Schärfe mitbringt, aber trotzdem ein angenehmes Mundgefühl erzeugt. Die glatte schwarze Schale ist nicht zum Verzehr geeignet. Verwenden Sie ihn als Saft, Rohkost, Salat, Suppe oder Soße.

Am meisten ist Rettich als Heilmittel bekannt, da er wertvolle Senföle enthält, die bei Bronchialerkrankungen helfen können. Auch bei Verdauungsproblemen kann er Abhilfe schaffen. Steht er dafür saisonbedingt nicht zur Verfügung, bekommt man in der Apotheke meistens fertigen Pflanzensaft. Menschen mit Gallesteinen sollten Rettich aber eher meiden, da er Koliken auslösen kann.

Alles in allem ist schwarzer Rettich eine Vitaminbombe, die nicht zu unterschätzen ist. Neben viel Vitamin C und einigen B Vitaminen, sowie Kalium und Kalzium ist er kalorienarm und sehr schmackhaft.

 

Kartoffel – Rettich – Rahmsüppchen mit Garnelenspieß

Von Heike Hofmann

Zutaten der Suppe für 4 Personen:

3  große schwarze Rettiche

3  mittelgroße Kartoffeln mk.

3  Frühlingszwiebeln

1-2 Knoblauchzehen

1,5 L Gemüsebrühe

1 EL Butter

100 ml Sahne

Für die Garnelen:

4 Holzspieße

20 Garnelen

½ Bd. Schnittlauch

1 Ei

100 g Semmelbrösel

50 ml Schlagsahne

Öl zum Anbraten

Zubereitung:

Rettiche und Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln in Ringe, Knoblauch halbieren und mit Butter in einem großen Topf andünsten. Die Kartoffeln und Rettiche ebenfalls in den Topf geben, mit Gemüsebrühe ablöschen und gar kochen.

Suppe pürieren und bei nicht mehr allzu großer Hitze Sahne untermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Jeweils 5 Garnelen auf einen Holzspieß stecken, zuerst in geschlagenem Ei und anschließend in Semmelbrösel wenden und in einer Pfanne goldgelb backen.

50 ml Schlagsahne aufschlagen und mit Schnittlauchröllchen und den Spießen die Suppe garnieren und servieren.

Kennen Sie schon?… Möhre Rodelika

Kennen Sie schon?… Möhre Rodelika

Rodelika zeichnet sich durch einen kräftigen, charakteristischen Möhrengeschmack mit starker Süße aus. Bei Qualitätsuntersuchungen hat Rodelika immer wieder Spitzenqualität gezeigt. Durch hohe Zuckergehalte, wenig Nitrat, gilt sie als eine der besten Möhrensorten. Ihre starke innere Lebendigkeit mit sehr positiven Ernährungseigenschaften zusammen mit ihren guten Anbau-Eigenschaften machen sie zu einer der beliebtesten samenfesten Möhrensorten, die von einigen Herstellern schon zu sortenreinen Säften verarbeitet wird.

Genießen Sie sie im Smoothie, als Rohkost, in Salaten, als Püree, im Kuchen, als Ofengemüse oder Soße. Auch als Baby- und als Schonkost eignet sie sich hervorragend. Rodelika lässt sich sehr gut lagern.

 

Rustikales Möhrenbrot: Aus eins mach zwei

von Heike Hofmann

Zutaten für 2 Brote a 250g:

2 Rodelika Möhren

1 kleine Zucchini

½  Bund Petersilie

500 g Weizenmehl Typ 550 und etwas zum kneten

½ Würfel Hefe

2 EL Agavendicksaft

50 -70 ml Olivenöl

1-2 TL Salz

warmes Wasser

Zubereitung:

Möhren nach Bedarf schälen, Zucchini waschen, beides fein reiben und die Petersilie waschen und fein schneiden. Alles extra in kleinen Schüsseln beiseite stellen.

Mehl in eine große Schüssel sieben und eine Mulde bilden. Aus Hefe, Dicksaft und etwas warmem Wasser einen Vorteig rühren, in die Mehlmulde geben und mit Mehl abdecken.

Backofen auf 50° C vorheizen und die Schüssel ca. 20 min. in den Ofen geben.

Wenn der Vorteig sich etwas verdoppelt hat nun Salz, Olivenöl und warmes Wasser zu der Menge hinzufügen und mit den Händen einen lockeren Teig kneten.

Teig halbieren und in zwei Schüsseln verteilen.

In die eine, die Hälfte der Möhren und die Zucchini, in die andere, die restliche Möhre und Petersilie geben, das Gemüse jeweils in den Teig kneten.

Teige wieder in den Backofen stellen und wieder bei 50° C 45 min. gehen lassen.

Backofen auf 230° C vorheizen, Wasserschale mit Wasser füllen.

Die Brote auf ein Blech oder Backform geben, mit Wasser bestreichen, ein Kreuz einschneiden, mit Mehl bestäuben  und 15 min. bei 230° C  und anschließend 15 min. bei 150° C  auf der unteren Schiene backen, dann wird das Brot schön knusprig.

Das Wasser in der Schale gibt dem Brot Feuchtigkeit zu Beginn und sorgt dann dafür dass es dann schön knusprig wird. Ausgekühlt und mit Butter schmeckt das Brot total lecker zu Käse und Wurst.

Wirsing-Hack-Auflauf mit einem Orangendessert

Wirsing-Hack-Auflauf mit einem Orangendessert

von Heike Hofmann

Zutaten für 4 Personen:
Auflauf:
500 g gem. Hackfleisch
500-600 g Wirsing
Kleiner Hokkaido-Kürbis
1 Ei
1 trockenes Brötchen
1 Zwiebel
½ Bd. Petersilie
100 ml Schlagsahne
Salz, Pfeffer, Muskatblüte,
2 TL Natron

150 g Raclettekäse

Orangendessert:
3 Orangen
250 g Quark (20%- 40%)
200 ml Schlagsahne
3 EL Zucker
3-4 Blatt Gelatine oder Agar-Agar
Vanillepulver

Zubereitung Wirsing-Hack-Auflauf:
Ca. 15 Wirsingblätter vorsichtig nacheinander vom Kopf abschneiden und in Salzwasser mit etwas Natron 5 min. blanchieren. Den Rest in Streifen schneiden und ebenfalls blanchieren, beiseite stellen.
Hackfleisch mit dem geschnittenen Wirsing, fein geschnittener Zwiebel und Petersilie, eingeweichtem Brötchen, Ei, 50 ml Schlagsahne und den Gewürzen zu einer glatten Masse kneten. Kürbis in feine Scheiben hobeln. Wirsingblätter der Länge nach von beiden Seiten vom Strunk befreien, so dass man zwei Hälften mit gerader Schnittfläche bekommt. Eine rechteckige Auflaufform mit 2 -3 Blättern so auslegen dass die geraden Seiten nach außen einen schönen Abschluss bilden. 3-4 EL Hackmasse dünn auf den Wirsing streichen, Kürbisscheiben darauf und wieder mit Wirsing beginnen. Als Abschluss sollte Wirsing oben sein.
Ist die Auflaufform voll, den Raclettekäse fein hobeln, mit restlicher Sahne mischen und über den Auflauf verteilen.

Bei 160° C ca. 40-50 min goldgelb backen.

Orangendessert
Orangen heiß abwaschen. Von einer Orange die Schale entfernen und Filets ausschneiden, die beiden anderen zu Saft pressen und Zesten abstreifen. Quark mit Zucker cremig rühren, von der Sahne 50 ml steif schlagen, mit kleingeschnitten Filets unter die Quarkmasse heben, eingeweichte Gelatine erwärmen und zügig unter die Creme einarbeiten, in Behälter zum Stürzen geben und mind. 2 Stunden kalt stellen.
Kurz vor dem Servieren die restliche Sahne nur kurz anschlagen, so dass eine cremige Masse entsteht, den Orangensaft unterziehen und je nach Geschmack noch süßen. Mit einem Messer am Rand die Törtchen lösen, stürzen, garnieren und die Soße dazureichen.
Tipp: Ich nehme gerne Silikonformen für Muffins, da kann man die Masse gut stürzen.

Kennen Sie schon?… Rote Bete Tonda di Chioggia

Kennen Sie schon?… Rote Bete Tonda di Chioggia

Die Ringelbete Chioggia, mit ihren roten und weißen Kringeln im Innern, kommt ursprünglich aus der Stadt Chioggia in Italien, in Venetien, wo Gemüse und Fischfang große Tradition haben. Sie wird auch Zuckerstangen-Bete genannt, weil sie an das Muster einer Zuckerstange erinnert.

Die Chioggia zeichnet sich durch einen zarten und feineren Geschmack aus, sie schmeckt nicht sehr erdig und ist in rohem und gekochtem Zustand sehr weich. Ihre Kringel behält sie auch nach dem Kochen.

Probieren Sie sie als Rohkost oder Salat, in Suppen, als Ofengemüse, Antipasti, Carpaccio oder Einweckgemüse. Die jungen Blätter der Pflanze können in Pflücksalaten dabei sein oder als junges Blattgemüse, wie Spinat verwendet werden.

Möchte man die Bete einfrieren und die Zeit überbrücken bis es neue Ernte gibt, einfach mit Schale kochen und einfrieren, anschließend auftauen, schälen und weiterverarbeiten.

 

Salat Chioggia

Für 4 Personen

Zutaten:

6  Knollen Chioggia Ringelbete

1  Kopf grüner Salat

4  Möhren

1  große Zucchini

1  Bd. Schnittlauch

4  EL Essig

4  EL Öl

2  EL Agavendicksaft

2  TL  Senf

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung:

Von den 6 Knollen Chioggia, 3 Stück kochen, die anderen 3 roh schälen. Die Möhren und Zucchini waschen. Das rohe Gemüse mit einem Spiralschneider oder Reibe in feine Spiralen drehen oder hobeln und getrennt beiseite stellen.

Die gekochten Bete schälen und in feine Scheiben hobeln.

Grünen Salat waschen und davon große Blätter auf 4 Teller verteilen, dass die Stiele nach innen zeigen.

Dünne Bete Scheiben fächerartig auf dem Salat auslegen.

Die Gemüsespiralen darauf türmen und aus den übrigen Zutaten eine Salatsoße herstellen.

Schnittlauch fein geschnitten über die Teller streuen, Salatsoße darüber verteilen und genießen.

Kennen Sie schon?… Pastinake White Spear

Kennen Sie schon?… Pastinake White Spear

Die samenfeste White Spear kommt ursprünglich aus England und ist sowohl dort als auch bei uns sehr beliebt. Beim Zerteilen fühlt sich ihr Inneres an wie Watte. Sie schmeckt leicht süßlich, da sie einen hohen Gehalt an Stärke und Zucker besitzt, was angenehm würzig und intensiver als eine Möhre ist.

Die White Spear schmeckt am besten als Rohkost mit anderen Gemüsesorten, als Püree, in Eintöpfen, Soßen, zu Fleischgerichten, paniert oder frittiert oder als Babynahrung. Ihre relativ kurze Garzeit beträgt etwa 5-7 min.

 

Dreierlei von der Pastinake

von Heike Hofmann

Rezepte für 4 Personen

 

Pastinakenstampf

Zutaten:

500 g Pastinaken

250 ml Gemüsefond

1 EL Butter

50 ml Schlagsahne

Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung

Pastinaken schälen, in kleinere Stücke schneiden und in Gemüsefond gar köcheln. Die Flüssigkeit nach dem Kochen abschütten und aufbewahren. Mit einem Kartoffelstampfer das Gemüse zerdrücken, so fein wie man möchte, und mit Fond, Sahne und Gewürzen zu einer cremigen Masse rühren.

Passt wunderbar zu Soßengerichten oder als Beilage zu Gemüse

 

Pastinakentaler

Zutaten:

500 g Pastinaken

250 g Kartoffeln vorw. festk.

2 Eier

2-3 EL Mehl oder Haferflocken

Muskatnuss, Salz, Pfeffer

Butter oder Margarine zum Braten

Zubereitung:

Pastinaken und Kartoffeln schälen und grob raspeln. In einer Schüssel geraspeltes Gemüse mit den übrigen Zutaten mischen und in einer Pfanne kleine Taler von beiden Seiten knusprig bei nicht zu hoher Temperatur ausbacken.

Feldsalat und grüner Salat sind ein toller Begleiter für die kleinen Goldtaler

 

Panierte Pastinaken

Zutaten:

500 g Pastinaken

2 Eier

etwas Schlagsahne

100 g Paniermehl

Salz, Pfeffer

Öl zum Frittieren

Zubereitung:

Pastinaken schälen, der Länge nach halbieren und in dünne lange Streifen schneiden. Aus Eiern, Sahne und Gewürzen eine schaumige Masse schlagen, die Pastinaken darin gut wälzen, so dass alles mit Ei bedeckt ist und anschließend in Paniermehl wenden.

Öl auf ca. 150° C erhitzen und die Scheiben 2-3 min. frittieren.

Tipp: eine gute Alternative zu Pommes Frites, wenn es mal etwas Besonderes sein soll.

Kennen Sie schon?… Gelbe Möhre Gochsheimer Gelbe

Kennen Sie schon?… Gelbe Möhre Gochsheimer Gelbe

Gelb war eine der ursprünglichen Möhrenfarben hierzulande. Die orangefarbene Möhre kam erst im 18. Jahrhundert von den Niederlanden zu uns und verdrängte allmählich die anderen Farbvarianten. Mit der samenfesten Gochsheimer kommt diese alte Möhrenvariante dank einiger engagierter Landwirte und Züchter wieder zurück.

Die gelbe Farbe wird durch Lutein hervorgerufen, ein sekundärer Pflanzenstoff, der als ernährungsphysiologisch wertvoll gilt und der vermutlich auch für andere positive Eigenschaften der Gelben Rübe verantwortlich ist. So wurde durch eine Untersuchung mit dem Empathic Food Test deutlich, dass die Gelbe Möhre eine deutlich erhellende Wirkung auf das seelische und leibliche Befinden hat. Der Geschmack der Gochsheimer entfaltet sich besonders gut, wenn die Rüben zubereitet werden, also erhitzt oder als Salat. Das Lutein wird im zubereiteten Zustand im Übrigen auch deutlich besser vom Körper aufgenommen als im rohen.

Die grünen „Schultern“ der Rüben kann man im Übrigen mitessen, was sogar sehr gesund ist. Denn im Gegensatz zu dem giftigen Solanin in Kartoffeln sind die Bitterstoffe der Möhren, die für die  Verfärbung verantwortlich sind, förderlich u.a. für die Verdauung.

Die Gelbe Gochsheimer schmeckt leicht süß und angenehm aromatisch.

 

Gelbe Rüben-Zucchini Rösti mit Ziegenfrischkäse

Rezept von Heike Hofmann

Zutaten für 4 Personen

400 g Gelbe Rüben

400 g Zucchini

2 Eier

2-3 EL Kartoffelstärke oder Mehl

etwas Muskatblüte

200 g Ziegenfrischkäse

100 g Creme Fraiche

1 Bund Schnittlauch

Bratöl

Salz und Pfeffer

 

Zubereitung:

Gemüse waschen und in grobe Streifen hobeln. Aus Gemüse, Mehl, Eiern und Gewürzen eine Rösti-Masse herstellen.

Frischkäse und Creme Fraiche mit fein geschnittenem Schnittlauch vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und etwas ziehen lassen. (Evtl. nachwürzen)

Aus dem Gemüseteig mit Hilfe eines Esslöffels kleine Taler in eine heiße Pfanne mit Öl geben und kleine Röstis ausbacken.

Tipp: Räucherlachs passt hierzu super.

Kochvideo – Kürbisschupfnudeln mit Krautsalat

von Heike Hofmann

Zutaten für 4 Personen:

Schupfnudeln:
ca. 1 kg Hokkaido Kürbis
1-1,5 Liter Gemüsebrühe
1-2 Eier
360- 400 g Weizenmehl 405
3 EL Margarine
Salz, Pfeffer, Muskatblüte
Kürbiskernöl

Krautsalat:
1 kg Weißkohl
1 TL Kümmel ganz
1 EL Zucker
Salz, Pfeffer
Essig und Öl

Zubereitung:
Hokkaido in grobe Würfel schneiden und in einen großen Topf geben. Mit Gemüsebrühe auffüllen, dass die Würfel nicht ganz bedeckt sind. (je weniger Flüssigkeit, desto besser) Ca. 20 min. kochen bis der Kürbis schön weich ist.
Den gekochten Hokkaido in einem Sieb gut abtropfen lassen, ggf. im Topf mit Deckel bei ausgeschalteter Herdplatte etwas ausdampfen lassen.
Den Kürbis durch eine Kartoffelpresse drücken und auskühlen lassen.
Mehl, Eier, Gewürze auf eine Arbeitsfläche geben, den Kürbisbrei dazu und so lange kneten bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Je nach Frische des Kürbisses kann die Mehlmenge variieren. (Frischer Kürbis braucht mehr Mehl, da er mehr Flüssigkeit besitzt.)
Nun mit der Hand kleine Schupfnudeln formen, Wasser zum kochen bringen, salzen und ein Probestück ins Wasser geben. Wenn sie oben schwimmen noch ein paar Sekunden warten und dann aus dem Wasser holen.
In einer Pfanne goldgelb anbraten und später mit Kürbiskernöl servieren.
Den Weißkohl mit einer Reibe fein hobeln, salzen und mit den Händen etwas kneten, dass die Struktur etwas aufgebrochen wird und etwas bekömmlicher wird.
Salzwasser abschütten evtl. abspülen und mit Essig, Öl, Salz, Pfeffer, Zucker und Kümmel das Kraut marinieren. Kann man auch am Vortag zubereiten, damit der Salat schön durchzieht.
Lecker!!!!!!!!!!!!!!

Kennen Sie schon?… Brokkoli Rasmus

Kennen Sie schon?… Brokkoli Rasmus

Rasmus ist eine relativ neue Sorte aus biologisch-dynamischer Züchtung und im Moment noch eine der wenigen samenfesten Brokkoli-Sorten im Erwerbsanbau. Er besticht vor allem durch seinen aromatischen Geschmack. Brokkoli-Liebhaber und solche die es werden wollen  werden große Freude an intensivem Geschmack und Farbe haben. Sie können ihn als Gemüsebeilage, in der Suppe, in Wok-Gerichte, Gratin oder Natur mit Nuss Butter und gerösteten Mandeln verwenden. Seine aufrichtende Wirkung zeigt sich besonders im Brust- und Atemraum.

 

Dreierlei vom Brokkoli

von Heike Hofmann

Zutaten für je 4 Personen:

Brokkolirahmsüppchen:

1,5 Liter Gemüsebrühe

2 große Brokkoli

150 ml Schlagsahne

Muskat, Salz, Pfeffer

Kartoffel/ Brokkoligratin:

750 g mehlige Kartoffeln

1 großer Brokkoli

1 L Gemüsebrühe

200ml Schlagsahne

Muskatnuss, Salz, Pfeffer

200 g geriebenen Bergkäse

Brokkoli mit Mandelbutter und Serranoschinken:

2 große Brokkoli

100 g Butter

150 g Mandelblättchen

100 g Serranoschinken

1 L Gemüsebrühe

 

Zubereitung:

Suppe:

Brokkoli Rosen in Gemüsebrühe mit etwas Muskat weich kochen. Mit der Hälfte der Sahne die Suppe mit einem Pürierstab fein mixen und nicht mehr kochen lassen, da die Sahne gerinnen kann.  Die Suppe in Teller oder Schalen füllen und mit der restlichen Sahne die man halbfest schlägt als Schaum obendrauf verteilt.

 

Gratin:

Kartoffeln schälen und mit einer Reibe in dünne Scheiben hobeln. In Gemüsebrühe ca. 10 min ankochen, damit sie im Ofen später auch gar sind. Brokkoli in kleine Röschen schneiden.

Kartoffeln vorsichtig aus der Brühe nehmen und beiseite stellen. Brokkoli ebenfalls in dieser Brühe 5 min. angaren.

In einer Auflaufform die Hälfte der Kartoffeln schichten, den Brokkoli darauf und mit den restlichen Kartoffeln abdecken.

Aus Sahne, Käse, Salz und Pfeffer eine Mischung bereiten und über die Kartoffeln geben. Im vorgeheizten Ofen ca. 30-40 min. backen, bis sich eine feine braune Kruste gebildet hat.

 

Mandelbrokkoli:

Brokkoli Röschen mit etwas längerem Stiel in Gemüsebrühe bissfest garen und abtropfen lassen. Je ein Röschen mit einer Scheibe Serrano Schinken umwickeln und in einer Pfanne kurz anbraten. Butter in einer Pfanne zerlassen, mit der Butter beträufeln und mit angerösteten Mandelblättchen bestreuen.

Kennen Sie schon?… Zwiebel Sturon

Kennen Sie schon?… Zwiebel Sturon

Die goldgelbe Sturon ist sehr robust und lagerfähig. Ihr knackiges Fleisch ist nicht allzu scharf und somit zum Rohverzehr bestens geeignet. Aber auch gekocht, gebacken und gebraten kommt ihr vollmundiger Zwiebelgeschmack hervorragend zur Geltung. Vor allem Vegetarier und Veganer werden sie als ideale Rezept-Grundlage zu schätzen wissen.

Wissenswertes:  Zwiebeln werden auch als Heilmittel eingesetzt und sie stärken  Immunsystem. Sie können entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung haben.

Durch ihren hohen Wasseranteil und das wenige Fett sind sie kalorienarm. Dafür beinhalten sie Vitamin C und B6, Biotin, Kalium, Selen, Mineralstoffe und Antioxidantien und sind gut für Herz, Knochen und Verdauung.

 

Mini Zwiebelküchlein

von Heike Hofmann

Zutaten für 4 Personen:  4-8 kleine Tarteförmchen oder eine 28 Durchmesser Springform

1 Rolle Tarte oder Quicheteig oder Mürbeteig für eine 28er Springform

500 – 600 g Zwiebeln

200 g Schmand

100 g Schinkenwürfel

2 TL Kümmel ganz

Fett für die Förmchen

Öl zum Andünsten

Salz und Pfeffer aus der Mühle

 

Zubereitung:

Zwiebeln schälen und fein würfeln.

Schinkenwürfel in Öl sanft andünsten, anschließend die Zwiebeln dazu.

Bei mittlerer Hitze ca. 10 min. garen und etwas auskühlen lassen.

Schmand, Kümmel, Salz und Pfeffer unter die Zwiebelmasse rühren und kurz stehen lassen.

Förmchen einfetten, Teig einsetzen (mit Rand) und den Boden mehrmals einstechen.

Die ausgekühlten Zwiebeln auf die Förmchen verteilen und im vorgeheizten Backofen die kleinen Teilchen bei 160°C auf mittlerer Schiene ca. 25 min. goldgelb backen.

Dazu passt im Herbst ein Federweißer oder frisch gemosteter Apfelsaft.

Tipp: schmeckt auch gut mit Hefeteig

Kochvideo – Zwiebelsüppchen mit Apfelfladen

Kochvideo – Zwiebelsüppchen mit Apfelfladen

von Heike Hofmann

Zutaten für 4 Personen:
Suppe:
750 g gelbe Zwiebeln
1 kg Suppengemüse: z. B. Fenchel, Lauch, Sellerie, Pastinake, Möhre, Petersilien-Grün und -Wurzel
1 Chilischote
50 g Parmesan
50 g Bergkäse
2 EL Butter
evtl. ¼ l Weißwein zum verfeinern
1 Baguette
Salz und Pfeffer
Frische Kräuter zum bestreuen

Apfelfladen:
500 g Mehl
2 EL weiche Butter
½ Würfel Hefe
2 EL Agavendicksaft
2 EL Zucker
2 Äpfel z. B. Elstar, Jonagold
2 Becher Schmand

Zimt und Zucker

Zubereitung Suppe:
1-2 Zwiebeln in Ringe schneiden und mit etwas Öl im Suppentopf anbraten. Das Suppengemüse waschen, in grobe Würfel schneiden, in einen großen Topf geben und mit Wasser bedecken. 2-3 Stunden darf die Gemüsebrühe köcheln. Danach abschütten und die Brühe beiseite stellen. Gemüse für etwas anderes verwenden.
In dem leeren Topf nun die Butter schmelzen, ½ oder ganze geschnittene Zwiebelringe und feine Chilischeiben bei geringer Hitze garen, mit der Gemüsebrühe auffüllen, die Zwiebeln dürfen in Flüssigkeit schwimmen. Ca. 20 min. auf kleiner Stufe köcheln lassen.

Die Suppe in 4 feuerfeste Schüsseln geben, je eine Scheibe Baguette mit 2 Käsesorten bestreuen, auf die Suppe legen und im Ofen 10-15 min. bei 200° C gratinieren. Mit Kräutern bestreuen.

Zubereitung Apfelfladen:
Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde bilden. Hefe, Agavendicksaft und 50 ml warmes Wasser verrühren und in die Mulde geben. Mit Mehl abdecken und 15 min. an einen warmen Ort stellen.
Anschließend Zucker, Butter und etwas warmes Wasser hinzufügen und mit den Händen einen geschmeidigen Teig kneten. Wieder ca. 15 min. warm stellen.
Aus 2 Äpfeln das Kerngehäuse entfernen (Apfelausstecher) und in feine dünne Ringe schneiden. Aus dem Teig 4 längliche Fladen ausrollen, einen kleinen Rand bilden und den Schmand verteilen. Die Apfelscheiben fächerartig daraufsetzen, mit Zimt und Zucker bestreuen und im Ofen bei 160°C 20- 25 min. backen.